The Little Way
Das Projekt „The Little Way“ ist angelehnt an die Patronin der Thersien Schwestern Therese von Lisieux. Mit diesem Projekt soll gezeigt werden, wie bereits durch kleine, alltägliche Beiträge ein wertvoller Dienst für die Gemeinschaft geleistet werden kann. Am Beispiel des Projekts in Malawi bedeutet das konkret, dass verschiedene Ebenen berücksichtigt und gezielt angesprochen werden:
Hilfe zur Selbsthilfe
Eine Community der Theresien Schwestern wird ausgebildet Legehennenhaltung in ihren Alltag zu integrieren. Dafür werden Räumlichkeiten in der Community hergerichtet und die Schwestern praktisch ausgebildet. Die Eier werden für den Eigenkonsum verwendet und lokal verkauft. Damit erzielen die Schwestern ein kleines Einkommen, das für die nächsten Ebenen eingesetzt werden kann.
Community Engagement
Zur Verbesserung der Ernährungssituation der lokalen Bevölkerung bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Stärkung wird den Bewohnern der umliegenden Dörfer folgendes Angebot unterbreitet: Im Rahmen der nächsten Ernte liefern sie vier Säcke Mais an die Schwestern. Denn Mais ist eine der wichtigsten Anbaupflanzen und ein zentrales Grundnahrungsmittel. Im Gegenzug erhalten sie drei legereife Legehennen sowie ausreichend Futter für ein Jahr. Die Hennen legen täglich Eier und tragen so wesentlich zur Verbesserung der Nährstoffversorgung der Familien bei. Nach Ablauf eines Jahres wird das Projekt im Zuge der nächsten Ernte erneut initiiert und fortgeführt.
Education Start
Die am Projekt teilnehmenden Familien erhalten ergänzend die Möglichkeit, zwei- bis dreimal pro Woche an einem niederschwelligen Bildungsangebot der Schwestern teilzunehmen. Ziel ist es, insbesondere Kinder ohne regulären Schulzugang behutsam an grundlegende Bildungsinhalte heranzuführen. Erwachsene profitieren parallel von praxisnahen Einheiten zu Alltagskompetenzen, Wertevermittlung sowie grundlegender Bildung. Darüber hinaus erhalten alle Kinder täglich einen nährstoffreichen Eierdrink zur Unterstützung ihrer gesundheitlichen Entwicklung.